HAMMER of SCIENCE 02

Geschichten über verrückte Wissenschaftler, wahnwitzige Experimente und herzhafte Versuche am Menschen. Klassiker aus den Pulpmagazinen des frühen 20 Jahrhunderts in völlig neuer, unzensierter Übersetzung!

Erhältlich als Paperback oder Hardcover portofrei über Amazon

Das kann jetzt ein wenig weh tun!

Hammer of Science ist der ungeschminkte Schauplatz, an dem der Fortschritt seine wahre Natur offenbart. Vergessen Sie die wohligen Märchen von Heilung und Erleuchtung; hier geht es um Hybris, um Wahnsinn und um die unkontrollierbaren Monster, die entstehen, wenn der Mensch meint, er könne Gott spielen – und dabei kläglich scheitert.

Dieses Buch ist eine Höllenmaschine, angetrieben von den fieberhaften Visionen des frühen 20. Jahrhunderts, jener Zeit, in der Pulp-Magazine – die Weird TalesAmazing Stories und all die anderen Schundhefte – die Ängste einer Gesellschaft dokumentierten, die den Schrecken des Ersten Weltkriegs und die beunruhigenden Offenbarungen der modernen Physik gerade erst verdauen musste. Es sind die Ursprünge des Mad Scientist, des Archetypen, der uns bis heute heimsucht.Der Wahnsinn im Labor

Harold Ward – ein Meister des reißerischen Pulp – zerrt uns mit zwei Geschichten in den Abgrund. In „Die Braut des Affen“ sehen wir die abscheulichen Experimente, bei denen die Grenzen zwischen Mensch und Tier bis zur Unkenntlichkeit verwischt werden. Hier ist die Evolution kein langsamer Prozess, sondern eine schnelle, brutale Operation, die zu einem unmöglichen Grauen führt. Und in „Der Körper-Meister“ zeigt uns Ward die ultimative Machtbesessenheit: der Versuch, den menschlichen Willen, die Seele selbst, wissenschaftlich zu beherrschen und zu kontrollieren.Die Katastrophe der Entfesselung

Leopoldo Lugones liefert in „Die Omega-Kraft“ nicht nur einen Stromschlag, sondern eine kosmische Erschütterung. Hier wird die Physik zum Verhängnis, als eine unkontrollierbare, elementare Macht entfesselt wird, die droht, nicht nur das Labor, sondern die gesamte Existenz zu pulverisieren. Es war die Angst vor der Kernspaltung – eine prophetische Warnung vor der Technologie, die uns alle auslöschen könnte.

Doch der Schrecken der Wissenschaft braucht nicht immer laute Explosionen. Manchmal ist er giftig und subtil. Nathaniel Hawthorne lässt in „Rappaccini’s Tochter“ einen Botaniker seine eigenen Blumen züchten, die so schön wie tödlich sind.Groteske Metamorphosen und Psychische Abgründe

Seien Sie gewarnt, die Kreaturen, die aus diesen Seiten kriechen, sind bizarr. Maurice Renard, der französische Visionär der Science-Fiction-Anfänge, konfrontiert uns in „Die Kröte“ mit einer Form der biologischen Manipulation, die so grotesk ist, dass sie nur aus den Albträumen eines Laborkittels stammen kann. Hier wird die Biologie bis zum Äußersten verzerrt, um eine neue Form des Schreckens zu erschaffen.

Und während wir uns vor den äußeren Monstern fürchten, seziert der chinesische Autor Lu Xun in „Tagebuch eines Verrückten“ den inneren Wahnsinn. In einer Gesellschaft, die auf alten, grausamen Ritualen basiert, beginnt der Protagonist, die Welt durch die Linse des Kannibalismus zu sehen – eine erschreckende Parabel über die zerstörerische Kraft sozialer und pseudo-wissenschaftlicher Dogmen.

M. R. James, zeigt uns in „Das Experiment“ das Unheil, das geschieht, wenn man versucht, die okkulten Geheimnisse der Welt mit einer kalten, wissenschaftlichen Neugier zu erforschen. Und Marthe Neville (alias Roger Torrey) liefert in „Nach Mitternacht“ den reinen Pulp-Thrill, in dem das psychische Experiment außer Kontrolle gerät.Warum Sie diesen Hammer heute noch brauchen

Diese Geschichten sind das Fundament für Godzilla, der als wandelnde, atomare Katastrophe das Meer verließ. Sie sind die Blaupause für Formicula, die uns vor den Monstern warnte, die wir selbst durch unsere Technologie erschaffen. Und sie sind die Urväter der modernen Ängste, die drohen, unser Leben zu übernehmen.

„Hammer of Science“ ist ein Manifest gegen die technologische Hybris.

Erhältlich als Paperback oder Hardcover portofrei über Amazon.

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